Unter der Betreuung durch unseren Landesfachwart und Landestrainer Jörg Nickel reisten in diesem Jahr wieder 16 Spielerinnen und Spieler zu den Deutschen Einzel Meisterschaften im Para Tischtennis am 15. und 16. Mai 2026 ins baden-württembergische Sindelfingen.
Am ersten Wettkampftag starteten die Athletinnen und Athleten vom RBSV Schleswig-Holstein zunächst in der offenen Klasse. In diesem Wettbewerb treten die Spielerinnen und Spieler unabhängig vom Grad Ihrer Einschränkung im direkten KO-System gegeneinander an.
Eine Medaille blieb uns in diesem Jahr aber leider knapp verwehrt. Lediglich unser Spieler der Wettkampfklasse 10, Mio Wagner, schaffte es bis ins Viertelfinale, in welchem er sich aber am Ende leider mit 2:3 geschlagen geben musste und knapp eine Podiumsplatzierung verpasste.
In den danach folgenden Doppelwettbewerben fingen die Cracks vom RBSV Schleswig-Holstein dann aber allmählich an aufzudrehen.
In der Wettkampfklasse 6-8 der Damen holten sich Stephanie Grebe und Nina Reck souverän mit vier 3:0 Siegen den 1. Platz und damit den Deutschen Meistertitel.
In der Wettkampfklasse 6-7 der Herren marschierten Henrik Meyer und Kai Skibbe in der Gruppenphase zunächst mit drei 3:0 Siegen zum Gruppensieg. In der KO-Runde setzten Sie Ihren Siegeszug fort und landeten nach einem 3:1 Sieg im Viertelfinale und nach einem 3:0 Sieg im Halbfinale souverän im Endspiel um die deutsche Meisterschaft, welches die beiden dann ebenfalls souverän mit 3:0 für sich entschieden und sich damit den Deutschen Meistertitel sicherten.
In der Wettkampfklasse 10 der Herren zogen sowohl Mio Wagner und Frank Liepolt als Gruppensieger ihrer Vorrundengruppe als auch Mattias Hadon und Karl-Heinz Hahn als Gruppenzweite ihrer Vorrundengruppe in das Viertelfinale ein. Matthias und Karl Heinz mussten sich dort dann aber leider 0:3 geschlagen geben.
Mio und Frank gewannen sowohl ihr Viertel- als auch ihr Halbfinale jeweils souverän mit 3:0 uns standen damit im Finale. In einem spannenden und umkämpften Spiel mussten sich die beiden aber am Ende leider mit 1:3 geschlagen geben, wodurch Sie sich die Silbermedaille sicherten.
Am zweiten Wettkampftag standen dann die Einzelwettbewerbe auf dem Programm.
In der Wettkampfklasse 8 der Damen startete Nina Reck. Hier wurde in einer Gruppe mit insgesamt 5 Spielerinnen gespielt. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen holte sich Nina am Ende den 3. Platz und damit die Bronzemedaille
Stephanie Grebe startete in der Wettkampfklasse 6-7 der Damen. Hier sicherte Sie sich in der Gruppenphase mit drei Siegen den Gruppensieg. In dem darauffolgenden Halbfinale siegte sie mit 3:1 und stand im Finale, welches Sie ebenfalls mit 3:1 gewinnen und sich damit den Titel der deutschen Meisterin holte.
In der Wettkampfklasse 6 der Herren schaffte auch Thomasz Kusiak den Gruppensieg in seiner Vorrundengruppe. In der darauffolgenden KO- Phase musste Thomasz zunächst etwas zittern, wurde dann aber von Spiel zu Spiel souveräner. Im spannendem Viertelfinale setze sich Thomasz dann mit 3:2 durch. Das Halbfinale gewann Thomasz dann mit 3:1 und das anschließende Finale dann mit 3:0, wodurch er für den RBSV Schleswig-Holstein den zweiten deutschen Meistertitel an diesem Tag klarmachte.
Auch in der Wettkampfklasse 7 der Herren schafften es die drei Athleten aus Schleswig-Holstein, Henrik Meyer, Kai Skibbe und Timo Himstedt, sich in Ihren Vorrundengruppen jeweils ungeschlagen die Gruppensiege zu sichern.
Henrik durfte sich dann durch ein Freilos im Achtelfinale eine Verschnaufpause gönnen. Kai stellte sein Achtelfinale vor wenig Probleme und er siegte souverän mit 3:0. Etwas mehr musste sich da schon Timo strecken. Nach einem 0:2 Rückstand konnte er am Ende noch 3:2 gewinnen, wodurch dann alle drei im Viertelfinale standen.
Hier trafen dann leider Henrik und Timo in einem verbandsinternen Duell aufeinander, welches Henrik souverän und verdient mit 3:0 für sich entschied. Kai konnte sein Viertelfinale ebenfalls mit 3:0 gewinnen.
Im Halbfinale wiederum trafen dann leider Henrik und Kai direkt aufeinander. Am Ende setze sich hier Henrik mit 3:0 durch und stand im Finale, aber auch Kai ging mit einem 3. Platz und der Bronzemedaille nicht leer aus. Das anschließende Finale dominierte Henrik dann ebenfalls und siegte am Ende 3:0 und machte damit den Titel-Hattrick für den RBSV Schleswig-Holstein komplett.
In der Wettkampfklasse 10 der Herren konnte sich sowohl Mio Wagner mit drei Siegen in der Vorrunde, als auch Frank Liepolt mit zwei Siegen und einer Niederlage für die KO Phase qualifizieren.
Im Achtelfinale musste sich Frank nach einem spannenden Spiel am Ende leider knapp mit 2:3 seinem Gegner geschlagen geben. Mio Wagner dominierte in all seinen Spielen in der KO Phase und stand schließlich nach drei 3:0 Siegen im Finale. Auch dieses gewann er schließlich mit 3:0 und wandelte damit im dritten Satz einen 5:10 Punkte Rückstand noch in einen 12:10 Sieg um und holte damit den vierten deutschen Meistertitel im Einzel für den RBSV S-H.
In der Wettkampfklasse AB konnte sich Jendrik mit zwei starken Siegen ebenfalls den Gruppensieg in der Vorrunde sichern. Im anschließenden Achtelfinale konnte Jendrik seinen Gegner dann mit 3:1 besiegen. Im Viertelfinale startete er dann zunächst bärenstark und ging mit einer überragenden Leistung mit 2:0 in Führung. Leider konnte er die Leistung dann aber nicht bis zum Ende halten und verlor das Spiel am Ende mit 2:3.
Insgesamt haben alle Athletinnen und Athleten des RBSV S-H bei diesen deutschen Meisterschaften „sehr gut performt“ (Zitat Landestrainer Jörg Nickel).
Unser besonderer Dank geht an Jürgen Schroth und Marc Wagner, welche uns durch ihr Engagement am gesamt Wochenende sehr stark unterstützt haben, sowie auch an unseren Spieler Frank Liepolt, durch dessen Unterstützung wir das Para Tischtennis Team des RBSV Schleswig-Holstein neu und einheitlich einkleiden konnten.
Das Para Tischtennis Team des RBSV Schleswig-Holstein dankt euch von ganzem Herzen!















